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15 September, 2011

# 29

S e h n s u c h t
da ist dieses gefühl. da bist du. ich stehe neben dir. ich wollte mit dir reden, doch es sind noch andere da. wie immer, eigentlich. wann waren wir das letzte mal alleine? ich beobachte dich. höre dein lachen. dieses süße kichern. wie ich es vermisse.. du erzählst etwas, und ich höre nur deine wundervolle stimme. plötzlich berühren sich unsere arme. ich kanns nicht fassen, ich bekomme gänsehaut. ich dachte, ich wäre über dich hinweg. doch auf einmal wird mir klar, wie sehr du mir fehlst. ich sehne mich nach einer umarmung. einem kuss. nach deiner nähe und nach zweisamkeit. ich sehne mich nach dir. dieser gedanke macht mich krank. ich gebe es zu, wir hatten eine schöne zeit. wieso kann ich nicht loslassen? du kannst es doch auch. 
ich gehe weg. in der hoffnung, dass du mir folgst. doch das tust du nicht, warum auch.. ich gehe irgendwohin. freunde und feinde umgeben mich. sie lachen. sie sind laut, sie unterhalten sich. physisch bin ich anwesend, doch meine gedanken sind bei dir. ich spüre diese tiefe sehnsucht. ich gebe es zu, ich vermisse dich mit jedem augenblick. mit jeder minute. mit jeder sekunde. ich lüge nicht, wenn ich sage, dass ich dich brauche. ich sehne mich. ich sehne mich schrecklich nach dir.

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